AfD macht auf sozial

Die AfD macht mal wieder auf sozial. Ihr Aushänge-Proletarier Guido Reil hat für Berlin einen Kältebus organisiert.
Guido Reil (AfD) und sein Kältemobil
In einem Werbefilm dazu klagt er, dass es 800.000 Obdachlose in Deutschland gebe. Damit zeigt Reil wie viel Ahnung er von der Materie hat. Erstens handelt es sich um Wohnungslose und nicht um Straßenobdachlose. Zweitens werden in diese Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe auch alle Flüchtlinge mit rein gezählt, die in Unterkünften leben. So machen Flüchtlinge, die die AfD gerne alle abschieben will, knapp die Hälfte der beklagten 800.000 Obdachlosen aus.

Sowieso hilft der eine AfD-Kältebus nicht, wenn man sich an anderer Stelle gegen sozialen Wohnungsbau und eine Mietpreisbremse positioniert.
Die NRW-AfD bezeichnete bereits im Juni 2016 die Mietpreisbremse als „Planwirtschaft“.
AfD NRW: Mietpreisbremese ist Planwirtschaft
Der AfD-Bundestagsabgeordnete nannte den sozialen Wohnungsbau unlängst ein „gescheiterte(s) kommunistische(s) Experiment aus der Vergangenheit“.
Auch die Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel hält die Mietpreisbremse für „Planwirtschaft“.
Weidel: Mietpreisbremse ist Planwirtschaft
So ist das Kältemobil der AfD so etwas wie ein einzelnes Feuerwehrauto, was die AfD gegen ihre selbst gelegten Brände einsetzt.


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