Archiv für September 2016

New York: LGBT-Obdachlosenheim eröffnet nächstes Jahr

Die „Bea Arthur Residence” soll ab 2017 jugendlichen Obdachlosen aus der LSBTTIQ*-Community in New York ein vorläufiges Zuhause geben. Benannt ist es nach der 2009 verstorbenen “Golden Girls”-Schauspielerin Bea Arthur.
Artuhr hatte 300.000 Euro an die LGBT-Organisation „Ali Forney Center“ veröffentlicht, die das Heim betreiben wird.
Kurz vor ihrem Tod sagte sie:

„Diese Kids vom Ali Forney Center werden von ihren Familien einfach rausgeschmissen, nur weil sie lesbisch, schwul oder trangender sind – diese Organisation rettet wirklich Leben.”

Der philippinische Präsident ruft zur Ermordung von Süchtigen auf

Der rechtspopulistische Philippinen-Präsident Rodrigo Duterte (71) interpretiert den Kampf gegen Drogen offenbar als Kampf gegen Drogenabhängige und Drogendealer.
Sein Appell: Wer einen Junkie kennt, soll ihn töten. Dazu forderte er beim Besuch in einem Slum in der Hauptstadt Manila auf.
Bereits als Bürgermeister von Davao hatte Duterte offenbar mit Todesschwadronen paktiert, die Hunderte Drogendealer umbrachten.

Dänemark: neue Gesetze gegen Bettler

Die taz berichtet das „Unsicherheit auslösende Bettelei“ in Dänemark zukünftig sofort geahndet werden soll:

„Die Änderungen sind Teil des „Gesamtplans für ein stärkeres Dänemark“, den der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen am Dienstag vorstellte. […] Da außerdem das bestehende Betteleiverbot nicht die erwünschte Wirkung habe, soll nun unter anderem „Unsicherheit auslösende Bettelei“ schon beim ersten Verstoß – ohne dass bereits eine polizeiliche Verwarnung vorliegt – mit mindestens zwei Wochen Haft geahndet werden.“

Mülleimer mit Anti-Obdachlosen-Design

Das Design vieler Mülleimer verhindert effektiv, dass diese von Obdachlosen und sonstigen Einkommensarmen nach Pfandflaschen und anderen brauchbaren Dingen durchsucht werden.
Papierkorb gegen Obdachlose
Gerade für ärmere Menschen ist eine notwendige Einkommens-Ergänzung. Das abgeschlossene dürfte kaum ein Zufall sein, sondern der Versuch das Müll-Durchsuchen zu verhindern und damit arme Menschen fernzuhalten.