kurze Erinnerung an die „Randgruppen“-Arbeit der Neuen Linken

Die Neue Linke in Westdeutschland widmete sich im Zuge der antiautoritären Wende ab den 1960er Jahren mehr den gesellschaftlichen Randgruppen, z.B. Wohnungslosen und Heimkindern.
Die „Randgruppen-Kampagne“ war auch eine Abkehr von der linken Tradition der Industriearbeiterschaft als revolutionäres Subjekt.
Im Februar 1970 folgte in Berlin die „Randgruppen-Konferenz“, an der 230 Teilnehmende aus 40 Gruppen und 20 Städten der damaligen Bundesrepublik teilnahmen. Das waren vor allem kritische Sozialarbeiter*innen.