Archiv für Februar 2008

Lauf gegen die Kälte 2008

Über 1000 km zu Fuß, von Dortmund nach München.
30 Konzerte in 30 verschiedenen Städten der Republik.
Zu Gunsten von Wohnungslosen
und gegen die soziale Härte:
Heinz Ratz läuft vom 22.01. – 22.02. den
Lauf gegen die Kälte 2008
Wohnungslosen-Tour – Strom & Wasser

Die Konzerttermine:
* 10.02. Mainz Caveau 20 Uhr Meike Köster kw. Timm
* 11.02. Frankfurt DGB-Haus 20 Uhr Sven Panne kw. Timm
* 12.02. Darmstadt Schlosskeller 20 Uhr Martin Sommer
* 13.02. Worms Rotes Haus 19 Uhr
* 14.02. Mannheim
* 16.02. Heidelberg Deutsch-Amerikanisches Institut 14 Uhr Jess Jochimsen
* 16.02. Bruchsal
* 17.02. Karlsruhe JUBEZ 20 Uhr Christina Lux Tina Häussermann
* 18.02. Pforzheim Kupferdächle 20 Uhr
* 19.02. Stuttgart Kulturzentrum Merlin 20 Uhr Roland Baisch
* 20.02. Tübingen Sudhaus 20 Uhr Wortfront
* 21.02. Reutlingen Cafe Nepomuk 20 Uhr Thomas Felder Barbara Thalheim
* 22.02. München Freiheizhalle 20 Uhr Stoppok Götz Widmann

Mehr Infos unter: http://www.laufgegendiekaelte.de/

Mal auf den Tisch hauen

Ich komme, hier in Tübingen, monatlich mehrmals mit Obdachlosen zusammen und bekomme so ab und zu auch Storys zu hören, die nur selten in der Zeitung zu lesen sind. Folgende Geschichte erzählte mir ein obdachloser Mann im Alter zwischen 35 und 45 Jahren.
Ihm war durch einen Streit von seinem Vermieter gekündigt worden. Ohne die Möglichkeit Hab und Gut mitzunehmen, musste er notgedrungen in der Notübernachtung für Obdachlose einziehen.
Nach sieben Jahren problemfreier Zahlung von Stütze musste er sich wegen Zahlungseinstellung auf dem Amt melden. Hier wurde er aufgefordert sich um Arbeit zu bemühen und erst nach solchen (gescheiterten) Bemühungen, würde er wieder Geld erhalten. Der derart unter Druck gesetzte Mann wies darauf hin, dass es so gut wie unmöglich sei als Obdachloser mit der Wohnadresse in der stadtbekannten Notübernachtung einen Job zu erhalten.
Als die Amts-Behörden danach immer noch unverständig waren, fing er an etwas zu randalieren (Stuhl umschmeißen etc.). Die Amts-Diener riefen daraufhin die Polizei.
Der Mann aber kam glimpflich davon und hatte, siehe da, am nächsten Tag sein Geld auf dem Konto. Er hatte den Amts-Dienern offensichtlich klar gemacht, wie wichtig ihm sein Anliegen war.
Allerdings, nicht in jeder Situation und jedem Fall zur Nachahmung empfohlen …